Die bildstörung VJs sind seit 2003 schweizweit von Grossveranstaltungen bis zu kleinen Untergrund Partys als live visuals Act engagiert und sind durch die einmalige Bilderwelt jeweils massgeblich an der Stimmung und der optischen Umsetzung der Musik beteiligt.
Die Wurzeln von Eyetatique aus Rostock/Berlin liegen im Bereich Graffiti und Street Art. Keine ihrer Shows ist wie die andere. Die Synergie von Musik und Bild ist das Ziel. Ihre Visuals gehen dabei über die bloße visuelle Untermalung des Sounds hinaus. Musik wird im Bild erfahrbar und dadurch verstärkt. Die ideale Symbiose für die ultimative Cluberfahrung.
Icyd [Krzysztof K. Pańtak] ist ein junger Video und Grafikkünstler und diplomierter Absolvent der breslauer Kunstakademie. Er arbeitet in verschiedenen künstlerischen Feldern: Videoclip, live VJ Performance und Installation. Beim VJ Festival wird er mit einem live VJ Set und seinem audiovisuellen Projekt Gazmo vertreten sein.
Instructions wurde 2003 von Anders Carleö, Micke Wehner und Ben Cook zunächst unter dem Namen Induction gegründet. 2007 fusionierten sie mit dem DJ Duo Konstruction und so war der neue Name geboren. 2007 kam dann auch Torb Life hinzu. Seitdem bereichert das Team aus London und Stockholm zahlreiche Events mit ihrem farbenreichen grafischen Stil.
Seit 2007 ist licht+spiel das VJ-Projekt von Michael Hofauer. Seit Juli 2009 ist licht+spiel zu zweit: Carolin Lindinger spielt mit. Audiovisuelle Kultur ist für licht+spiel ebenso wenig grafisch wie steril. Begeistert wird mit wild zusammengewürfelten Bildercollagen. Körper, Texte, Maschinen – das ganze Leben, die ganze Nacht. Live und direkt. Installationen von licht+spiel sind hochassoziativ und intelligent. licht+spiel ist Synästhesie in Reinkultur.
Mo bereicherte bereits zahlreiche Festivals und Partys mit ihrem schräg pumpenden VJing. Ihre unendliche Bildquelle sind nicht nur ihre eigenen Zeichnungen sondern ihr Leben selbst: sei es ein Kühlschrank, sei es eine Playmobil Figur, seien es Gummibärchen, die mit ihrer Magie und Freude die perfekte Begleitung zur Musik werden.
Pikilipita ist ein Videokünstler wie er im Buche steht. Er entwickelt nicht nur die Inhalte, die er zeigt sondern auch die Software, die er zum VJen benutzt. Während die meisten Künstler Software auf Mac’s oder PC’s für Ihre Performances benutzen spielt Pikilipita mit PS2, Nintendo, usw.
Tim Fehske ist Mitglied der Bandbreite e.V. und Clip-Produzent für Traumschallplatten bzw. Trapez und MBF. Er wird am VJ Festival neben dem VJ Set auch einen Vortrag zum Thema “Musikvisualisierung zwischen Reklame und Videokunst – Ist VJing ein Aufstand der Zeichen?” halten.
Im Film folgt die Musik den Bildern und bei Musikvideos entstehen die Bilder zu der Musik. Bei Changing Sceneries wird Musik und Bild die gleiche Stellung gegeben und die Performance in einem iterativen Prozess weiterentwickelt. Sowohl in der Musik und bei den Bildern ist der Raum für Improvisationen ein elementarer Bestandteil.
Lebhafte und bunte Bilder werden auf mit Soundeffekten gequälte klassische Musik gespielt. Die Künstler performen sehr nah am Publikum, auf dem Fußboden sitzend. Die Visuals kommen von zwei Quellen – eine Quelle bespielt die Leinwand während die andere Quelle auf die Künstler projiziert.
Musik, live gespielt mit MIDI Sequenzer, Effektgerät und Schlagzeug. Zusammengemischt mit Videoprojektion im Hintergrund. Eine Performance, welche eine Geschichte aus dem Alltag erzählt.
Couchpotatoes aufgepasst! Lassie go home, here comes: giraffentoast TV. Die Showmaster of Desaster sind zurück und haben Verstärkung mitgebracht: der Mann hört auf den Namen Clintwood und geht ab wie Harald Schmidts Katze. “giraffentoast TV starring Clintwood” bedeutet Zapping bis die GEZ kommt. Explosionen sind Kino und laut Fernsehzeitschriften total out, Implosionen dagegen TV und mega-in. Schnell ein paar trendy Bildröhrenjeans shoppen, und ab in den Club!
Iduun präsentiert Kadâmbini – eine Audio-Video-Show der besonderen Art. Die aufwendig produzierte Produktion feiert am 29. Oktober beim Live Cinema Festival in Créteil Premiere.
KOMO, das aktuelle Werk von Stefanie Sixt und Markus Mehr ist ein aurales Mantra. Introvertiert und in sich geschlossen dreht sich eine minimalistische Streicher-Phrase um sich selbst. Die Verwendung des traditionellen Kanons verdichtet den ohnehin repetitiven Charakter des Stückes. Digitale Soundirritationen durch i-phone App, Lab-Top und analoge Verzerrung stehen bewusst im wiedersprüchlichen Dialog zur melancholischen Grundstimmung des Loops.
Ein Mix aus Video Footage und Arduino-gesteuerten live-Kameras nimmt die Zuschauer mit auf eine surreale, humorvolle Reise. Im Mittelpunkt stehen alte und neue Theorien rund um das Geheimnis des Mondes.
Eine live Video Konferenz von der Oberfläche des Mondes…
Maia Bamul verzaubert das Publikum mit ihren “ProjektionenSpiele” – zweidimensionale Traumwelten die z.B. aus leeren Pillenkapseln, Wasser und Vitamintabletten per Overheadprojektor projiziert werden.
Parallaxis ist ein AV-Live-Act, den Philipp König und Dirk Pfeifer von Grund auf neu entwickelt haben. Elektronische Laptop-Mukke wird mit abstrakten, in Echtzeit hochaufgelöst-generierten Panorama-Animationen synchronisiert. Die Audiosignale geben die Bewegung vor, dirigieren den rhytmischen Bildrausch. Dank dem Rot-Grün-Verfahren werden die Visuals mit 3D-Brillen räumlich wahrnehmbar. Im Klartext: Arsch und Hirn werden gleichermaßen bedient.
Das Projekt Representa Corisco beinhaltet Urban Interventions und VJ Performances und greift Thematiken und Figuren des “cangaço” auf. “cangaço” war eine bewaffnete Widerstandsbewegung im Nordosten von Brasilien, die mehr als zwei Jahrhunderte andauerte. VJ Eletro-I-Man schafft mit seiner ausdrucksstarken Bildsprache ein eigenes Universum rund um die Charaktere der brasilianischen Geschichte.
In der audiovisuellen Show von Throw Up verbinden sich treibende Gitarrenklänge mit einem Mix aus Fernsehmaterial und animierten Handzeichnungen. Themen wie Konsumkritik, ungerechte Nahrungsverteilung und der Stress der heutigen Arbeitswelt werden durch die Symbiose aus Bild und Sound transportiert.
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Lumia
Thomas Wilfried ist der Urvater der Licht- und Videokunst. Lumia ist die Geschichte von Wilfried und anderen exzentrischen Erfindern, die von Elektrizität, Mystik und Licht besessen waren.
Video Out‘A half-inch videotape changed my life…the signal is the religion.’ Avant-garde Künstler und Club-VJs erzählen die Geschichte der live Videokunst der letzten 30 Jahre.
Visuals made in Austria.Projekteure, Indivisualisten, Spielfilmer.
Ein Film von Olivia Macho stellt eine umfassende dokumentarische Momentaufnahme der VisualistInnen – Szene in Wien dar.
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Abstrakter Herbst
Abstrakter Herbst ist eine Installation bestehend aus einem Stock als Eingabegerät und einer Projektion. Der Besucher kann mittels einem Eingabegerät ein projeziertes Gebilde aus Linien und Kuben wachsen lassen, welches durch seine Struktur an einen Baum erinnert. Nach dem Wachsen fährt die Kamera an das Gebilde heran und kreisförmige, bunte Partikel fallen von diesem ab. [...]
elektropastete (N)Das Elektropastete Kollektiv verzichtet diesmal auf die gewohnten Projektionen und wendet sich mit seiner Installation einem anderen Medium zu – dem geliebten Fernseher. Wider dem visuellen Analphabetentum, das einem üblicherweise aus der Mattscheibe entgegenflimmert, wagen wir uns an eine Reästhetisierung der Fernseherfahrung und erfüllen dabei auf etwas eigene Art den alten Wunsch des Interaktiven Fernsehens. Neues Leben in die alten Kisten!
Lucy – Quer ( N / Marseille)Mit „Lucy down to earth“ wurde ein Modell geschaffen in dem sich alles mit allem begegnen kann. Schönes wird mit Sonderbarem konfrontiert, Leichtes mit Bedeutsamen, Surreales mit Alltäglichem.
ORBITONEDas audiovisuelle Interface ORBITONE ermöglicht kollaboratives und individuelles Musizieren für Jedermann. Was im ersten Moment nach einer komplizierten Anwendung klingen mag, ist in seiner Bedienung sehr einfach und intuitiv. Ganz im orffschen Sinne soll der Einstieg in die Musik und die Lust am kreativen und gemeinschaftlichen Musizieren im Vordergrund stehen. Zielgruppe sind alle Menschen mit [...]
Portabler Videopong Take-Away ServerDer portable Videopong Take-Away Server steht den Festivalbesuchern im VJ Lab zur Verfügung. Videopong, die “share and remix online platform” wird speziell für VJs und Videokünstler entwickelt und bietet neuartige Möglichkeiten für die VJ Community. Die Macher von videopng.net sind vor Ort und werden das Projekt und dessen Entwicklung präsentieren.
Standup-Visuals / Tim Vis (Heidelberg)Projektionistische Spontanität. Beamer ausgepackt und losgelegt. Die Verbilderung der Fassade findet ohne vorbereitete Clips statt. Dert Künstler setzt sich aus dem Stand heraus mit dem Objekt auseinander und bedient sich aus einem Werkzeugkasten fixer Textobjekte wie Satzzeichen oder Symmetrischer Buchstaben ohne kontextbezogene Bedeutung. Die eingesetzte Software erlaubt ihm das alles zu animieren. Jedesmal anders, jedesmal neu. Standup-Visuals.
Sunprojector – Quer ( N / Marseille)Kristallglas, Videobeamer „Sunprojector“ ist eine sehr fein erzählte Arbeit. Ein Videoloop wird – durch ein Kristallglas gebrochen- auf Boden und Wand projiziert. Gleichzeitig zu den Projektionen auf Wand und Boden dient das Kristallglasinnere auch als Leinwand. Feinziselierte Bewegung im Glas.
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Videos vom VJ Festival
Ein paar schöne Videos und viele Fotos vom Festival liegen bei uns auf den Festplatten und im www …
Durch die Bilder arbeiten wir uns noch durch und werden in Kürze eine Auswahl mit passendem Review bereitstellen.
An dieser Stelle auch noch mal offiziell ein großes Dankeschön an alle Helfer, Mitarbeiter im E-Werk, Partner und Sponsoren – ohne Euch hätte das alles nicht geklappt!
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